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Der Brexit stellt deutsche Exporteure weiter vor hohe Hürden

in Lieferketten, Transportwege, Warenfluss
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Der Brexit stellt deutsche Exporteure weiter vor hohe Hürden

Großbritannien ist seit Jahresbeginn bekanntlich kein Mitglied der Europäischen Union mehr. Das stellt deutsche Exporteure vor hohe Hürden. Schließlich war das Vereinigte Königreich bislang der fünftwichtigste deutsche Absatzmarkt. Es überrascht nicht, dass die hiesigen, exportorientierten Unternehmen durch den Brexit teils heftige Einbußen hinnehmen mussten. So sanken die Ausfuhren ins Vereinigte Königreich im Januar um 29%. Die Importe von der Insel brachen noch viel stärker ein. Deutsche Unternehmen führten zum Jahresbeginn 56,2% weniger als im Vorjahresmonat aus Großbritannien ein. Die beachtlichen Einbrüche im Januar hängen sicherlich auch damit zusammen, dass viele Betriebe auf beiden Seiten ihre Geschäfte vorgezogen – und sich Vorräte angelegt haben, um die Unsicherheit nach dem Brexit zu verringern. Doch bereits im Corona-Jahr 2020 waren die deutschen Exporte nach Großbritannien um 15,5% zurückgegangen (Importe: -9,6%). Am meisten wirkte sich dieser Einschnitt auf dem Kraftfahrzeugmarkt aus. Die Ausfuhren von Autos, Lkw und Motorrädern gingen bei einem Lieferanteil von 23,1% um fast 30% zurück. Im Maschinenbau stand ein Minus in Höhe von 17,6% zu Buche (Anteil: 14,8%).

Der Einbruch hat handfeste Gründe. So sank das reale BIP Großbritanniens nach Daten des dortigen Statistikamtes um fast 10%. In Deutschland betrug dieser Wert nur -5,3%. In den vergangenen Jahren war die britische Wirtschaft noch relativ robust gewachsen. OECD-Prognosen zufolge soll sie in nächster Zeit wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Doch 2021 dürfte schwierig bleiben. Die EU und Großbritannien haben sich auf den ersten Blick zwar auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Der Teufel steckt aber im Detail. Denn Zollfreiheit gibt es nur für Waren mit EU-Ursprungsnachweis. Bei Produkten mit hoher Wertschöpfung in Staaten außerhalb der EU fallen dagegen Zölle an. Auch der bürokratische Aufwand für Ausfuhren nach Großbritannien ist gestiegen. So muss sich der Exporteur bei ungünstig gewählten Lieferbedingungen wie dem Delivered Duty Paid (DDP) um alle Formalitäten für die Grenzüberschreitung seiner Produkte selbst kümmern. In der Gegenrichtung benötigen deutsche Importeure von ihrem britischen Handelspartner nun eine EORI-Nummer, wenn der Warenwert über 9.000 Britische Pfund liegt. Ansonsten werden 12% an Zollgebühren fällig.

Aus britischer Sicht ist zudem zu befürchten, dass weitere Unternehmen – etwa in der Finanzindustrie – in die EU abwandern. Immerhin hat die dortige Regierung zuletzt die Brexit-Übergangsfrist um ein halbes Jahr auf den 1. Januar 2022 verlängert. Erst ab diesem Zeitpunkt finden umfassende Grenzkontrollen statt. Es gibt aber auch neuen Streit: So hat die EU am Montag ein Verfahren gegen Großbritannien eingeleitet, weil die Briten den Brexit-Vertrag verletzt haben sollen. So hat das Vereinigte Königreich eigenmächtig eine Sonderregelung für Warenkontrollen an der nordirischen Grenze über den 1. April hinaus bis Oktober verlängert. Hintergrund: Nordirland ist nach langen Verhandlungen zunächst Teil des EU-Binnenmarktes geblieben. Dadurch fallen Produkte aus Großbritannien dort unter die Importauflagen der EU.

NfA/jr/promv

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